Traumasensibles Coaching durch Neurosystemische Integration®

Bei der Arbeit mit meinen Klient:innen orientierte ich mich an den Essenzen und Interventionen der Neurosystemischen Integration® – entwickelt von Traumatherapeutin Verena König, welche Wissensgebiete der Neurobiologie, der Bindungspsychologie und der Psychotraumatologie vereint und auf Methoden des systemischen Coachings basiert.

Das Wissen rund um unser autonomes Nervensystem steht dabei im Fokus.

Ein reguliertes Nervensystem unterstützt unsere Gesundheit ganzheitlich – auf körperlicher, psychischer und mentaler Ebene.

Es hat positive Auswirkung auf unser Immunsystem, Hormone, Verdauung, Schlaf und fördert Regeneration und Vitalität.

Es beeinflusst außerdem, wie wir uns selbst erleben – mit mehr innerer Sicherheit, stabilerem Selbstwert und einer klaren Identität. Auf diese Weise erleben wir auch eine neue Beziehungsqualität – zu uns selbst und anderen.

Im Alltag zeigt es sich in bewussterem Verhalten: Wir reagieren weniger aus Stress heraus, sind weniger reaktiv und impulsiv, setzen gesündere Grenzen und können Entscheidungen treffen, die uns langfristig gut tun.

Eine Balance des Nervensystems ist somit die Grundlage für ganzheitliches Wohlbefinden. Es ist der Schlüssel für Emotions- und Stressregulation, Integration von Traumata und Stärkung der Resilienz. So meistern wir die alltäglichen Herausforderungen leichter,  erleben uns stabiler und fühlen uns gefestigt für die Veränderungen des Lebens.

Traumasensibles Coaching folgt somit einem ganzheitlichen Ansatz, weil es sowohl die mentale Ebene als auch das implizite Körperwissen mit einbezieht, also auch die Vorgänge im Unterbewusstsein berücksichtigt. Dies ist deshalb wichtig, weil das Erleben von Hochstress – sei es durch frühkindliche Traumata oder durch langanhaltende Überbelastung – Stressmuster im Körpersystem hinterlässt.

Durch ein ausbalanciertes autonomes Nervensystem kommt der Organismus ganzheitlich wieder zur Ruhe. Diese Ruhe führt zu innerem Containment, also einer Haltung, die es uns ermöglicht, Herausforderungen gut zu meistern, gesunde Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen.

 

“Das Wissen über Trauma hat die Kraft, die Welt zu verändern.”

Verena König

Warum traumasensibles Coaching einen Unterschied macht

Unser Alltag ist voll von Hektik, Lärm, und Dauerbelastungen. Wir sind von Natur aus mit Resilienz ausgestattet, um Stress gut zu verarbeiten, sofern darauf wieder Regeneration erfolgt.

Erleben wir allerdings über Jahre oder Jahrzehnte Extremstress, hinterlässt das vorerst unbemerkt Spuren im Körper, denn jede bewusste oder unbewusste Anspannung wird gespeichert. Findet keine Erholung statt, wird die Situation von unserem autonomen Nervensystem als ein innerer Bedrohungszustand eingestuft und es entwickelt Überlebensstrategien, um uns vor diesen überfordernden Empfindungen und Gefühlen zu schützen.

Die daraus entstehenden Muster und Kompensationsstrategien erweisen sich dann im weiteren Leben als Blockaden. Es entstehen Gewohnheiten oder oft selbstschädigende Verhaltensweisen, die unsere Lebensqualität oder sogar unsere Gesundheit beeinträchtigen. Sie haben außerdem Einfluss auf unseren authentischen Ausdruck und sorgen für viele Einschränkungen in unserer autonomen Lebensgestaltung. Mit zunehmender Belastung können sich auch körperliche Symptome bemerkbar machen und es kann sein, dass diese innere Dysbalance uns langfristig in Depression oder Burnout schlittern lässt. Auf der Suche nach Entlastung finden Betroffene oft nicht die passende Unterstützung, weil die dahinter liegende Ursache nicht erkannt wird.

Mentale Programme oder rein lösungsorientierte Ansätze, die nur auf der kognitiven Ebene greifen, sorgen oft nur wieder für das Gefühl, auf Druck etwas verändern zu müssen, nicht gut genug zu sein oder nur mit eiserner Disziplin zum Ziel zu kommen.

Traumasensibles Coaching macht hier einen wichtigen Unterschied. Nicht das Lösen des Problems steht im Vordergrund, sondern dass der Mensch mit all seinen Bedürfnissen gesehen und verstanden wird. Traumasensibles Coaching ist prozessorientiert und orientiert sich an den jeweiligen Erfahrungen, die der Coachee mitbringt. Der Coach schafft Raum für die Möglichkeit, das tiefe innere Gefühl von Sicherheit wieder zu erlernen, neu zu erleben bzw. wieder zu finden. Es bedeutet, im gemeinsamen Prozess herauszufinden, dass das, was man schon lange spürt und was einen schon lange belastet, wofür man aber bisher keine Worte hatte, plötzlich eine Erklärung findet und Sinn ergibt. So wird das Vertrauen in sich selbst wieder gestärkt – die Basis für nachhaltige Veränderung.

Traumasensibles Coaching bietet viel Wissen rund ums autonome Nervensystem, das Entstehen von tief verankertem Stress, Traumadynamiken und möglicher Folgen. Es geht um Aufklärung und Entlastung, indem Zusammenhänge von Situationen im Außen und dem Erleben im Inneren verständlich werden – ohne dabei tief in die belastenden Geschehnisse einzutauchen, um Retraumatisierung zu vermeiden. Ziel ist es, im Hier und Jetzt Sicherheit und Verbundenheit in sich selbst zu schaffen.

verenea lonsky trausmasensibles coaching

Mein persönliches Anliegen

 

Mein persönliches Anliegen der traumasensiblen Begleitung ist es, dich von Selbstkritik, Selbstoptimierung, Effizienzsteigerung, Erfolgsdruck und To-Do Listen zu befreien. Ich schaffe in meiner Praxis einen Raum, wo du dir wieder selbst begegnen kannst, wertfrei darauf schaust, was war, was gerade ist und was es braucht.

Die liebevolle und versöhnliche Hinwendung deiner dich belastenden inneren Dysbalancen ist eine große Chance, Konflikte, Probleme und Krisen in ein Leben voller Fülle, Lebendigkeit und Leichtigkeit zu transformieren.